• Marco Franchetti wird neuer Bankenombudsman
Der Stiftungsrat der "Stiftung Schweizerischer Bankenombudsman" hat an seiner letzten Sitzung Marco Franchetti zum neuen Bankenombudsman gewählt. Er tritt im Sommer 2013 die Nachfolge von Hanspeter Häni an, der nach zwanzig Jahren im Amt in Pension geht.
  • Hanspeter Häni wird 2013 Bankenombudsstelle verlassen
  • Zahl der behandelten Fälle hat sich auf hohem Niveau stabilisiert.
  • Bankenombudsman erreichen jeden Monat 160 neue Fälle.
  • Behandlungsdauer ist stark gesunken.
  • Akzeptanzquote bei der Vermittlung ist auf 91 % gestiegen.
  • Ausländische Kunden beanstanden neue Kontoführungsgebühren.
  • 90-seitige Wirkungsanalyse zur schweizerischen Bankenombudsstelle
  • System des Schweizerischen Bankenombudsman hat sich bewährt.
  • 10 Empfehlungen für mehr Unabhängigkeit und verbesserte Governance.
  • Empfehlungen können im bestehenden Konzept umgesetzt werden.
  • Die Zahl der behandelten Fälle ist gegenüber dem Vorjahr stark zurückgegangen.
    Die Zahlen haben sich auf höherem Niveau als vor der Finanzkrise stabilisiert.
    Der Vertrauensverlust der Kunden in die Banken erhöht den Aufwand pro Fall.
    Bankenombudsman skeptisch gegenüber Spruchkompetenz.
  • Die Zahl der behandelten Fälle ist auf 4'757gestiegen
  • Lehman Brothers, Kaupthing Bank und Absolute-Return-Produkte dominierten die Fälle
  • Nicht immer trägt die Bank die Schuld am Verlust
  • Rund 224'000 Unique Visitors auf Bankenombudsman-Website
Wie der Schweizerische Bankenombudsman an seiner Jahresmedienkonferenz am Dienstag in Zürich erklärte, war das Jahr 2008 von einer zuvor noch nie beobachteten Fallexplosion geprägt.

Zwar stieg die Zahl der Fälle bereits im ersten Halbjahr 2008 an. Doch wenige Tage nach dem  15. September 2008, dem Tag als Lehman Brothers die Insolvenz gemäss Chapter 11 beantragt hatte, schnellte die Zahl der dokumentierten Anfragen von Bankkunden explosionsartig in die Höhe und die Bankenombudsstelle wurde mit telefonischen Anfragen förmlich überrannt.
Im Berichtsjahr ist es nicht zu grossen Verschiebungen bei den Anfragen aus den drei Landesteilen bzw. dem Ausland gekommen. Die deutlichste Änderung ist bei den aus dem Ausland eingehenden Fällen festzustellen, die von 35% auf 39% zugenommen haben. Damit hat sich der seit einigen Jahren zu beobachtende Trend fortgesetzt. Zum Vergleich: 2003 stammten lediglich 26% der Fälle aus dem Ausland.
Mit insgesamt 1'467 Kundenanfragen im Berichtsjahr 2006 verzeichnete die Ombudsstelle im Vergleich zum Vorjahr (1'495) leicht weniger Anfragen. Damit scheint sich die rückläufige Tendenz der letzten drei Jahre abgeschwächt zu haben. Von 744 (Vorjahr: 782) schriftlich eingereichten Dossiers konnten 660 (711) Fälle abgeschlossen werden, was im Durchschnitt über 2.5 gelösten Fällen pro Arbeitstag entspricht. 84 (71) Fälle blieben über das Jahresende hinaus pendent.