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Auch in diesem Berichtsjahr wurden dem Ombudsman wieder Fälle unterbreitet, bei welchen der Kunde nach Meinung des Ombudsman nur ungenügend über spezielle Risiken informiert worden war. Im konkreten Fall wurde dem Kunden aus steuerlichen Überlegungen der Kauf einer fondsgebundenen Lebensversicherung über CHF 100'000 empfohlen. Gemäss den konkreten Bedingungen würde im Falle des Todes während der 10-jährigen Laufzeit eine Zahlung von rund CHF 139'000 fällig.
Jahresbericht 2010/01: Der in Südafrika lebende Kunde unterhielt eine Kontobeziehung zur Bank in der Schweiz. Er liess sich die anfallende Post zustellen. Im Januar erteilte er der Bank den Auftrag, CHF 15'000 auf ein Konto bei einer Drittbank zu überweisen. Zwei Monate später wies er die Bank an, weitere CHF 10'000 zu vergüten. Die Bank führte die Aufträge jeweils aus und stellte ihm die Kontoauszüge per Post zu.
Der Kunde liess sich sein gesamtes Pensionskassengeld auszahlen und brachte es zur Bank. Diese hat seine Bedürfnisse seriös abgeklärt und mit dem Kunden die Frage thematisiert, weshalb er nicht die Rentenlösung gewählt habe. Er erklärte, er erwarte über die Jahre hinweg eine etwas bessere Rendite. Die Bank schlug ihm vor, kurz- und mittelfristig Anlagen so zu wählen, dass ihm diese ein gesichertes Einkommen garantierten.
Der sachkundige Anleger verfügte über CHF 800'000.-, welche er investieren wollte. Die Bank klärte seine Bedürfnisse seriös ab. Aufgrund seiner Risikofähigkeit und seiner Risikowilligkeit riet sie ihm u.a., CHF 500'000.- in strukturierte Produkte zu investieren. Sie schlug ihm 10 verschiedene Produkte verschiedener Provenienz vor. Der Kunde entschied sich gegen den Vorschlag der Bank, wählte vier Produkte aus und investierte je CHF 125'000.
Die Kundin wollte im Jahr 2006 einen grösseren Betrag anlegen. Das zu diesem Zeitpunkt neu erstellte Risikoprofil ergab "konservativ mit wenig Aktien". Es wurde entschieden, ein Produkt der Absolute -Return -Familie zu erwerben. Dieses entwickelte sich in der ersten Zeit positiv. Es fanden regelmässig Besprechungen zwischen Bank und Kundin statt, an welchen die Entwicklung der Anlagen besprochen wurde.
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