Anfragen

1. Schritt: Fragen beantworten

Der Bankenombudsman ist gemäss Reglement zuständig für Vermittlungen mit den der Schweizerischen Bankiervereinigung angeschlossenen Banken, also für praktisch alle Banken in der Schweiz. Bei Problemen mit Niederlassungen oder Tochtergesellschaften von Schweizer Banken im Ausland kann er nicht helfen.

Der Ombudsman kann Klagen nur behandeln, wenn der Kunde einen Schaden oder Nachteil begründen kann. Wenn Sie sich also z.B. unangemessen oder unfreundlich behandelt fühlen, wenden Sie sich bitte schriftlich an die Direktion Ihrer Bank.

Richten Sie Ihre Reklamation zunächst an Ihre Bank und verlangen Sie von ihr eine schriftliche Antwort. Ist diese unbefriedigend, können Sie sich an den Bankenombudsman wenden.

Wenn bereits eine Behörde tätig ist (z.B. Gericht, Verwaltung, Betreibungsamt), kann der Bankenombudsman in der Regel nicht mehr eingreifen.

2. Schritt: Unterlagen
  • Legen Sie den Sachverhalt, das Problem, Ihre Vorwürfe in einem Schreiben verständlich dar.
  • Fertigen Sie Kopien an von wichtigen Dokumenten (Vertragsunterlagen, Korrespondenz mit der Bank, Belege; keine Originale beilegen).
  • Umschreiben Sie Ihre Forderungen an die Bank. (Was wollen Sie erreichen? Mit welcher Begründung ? Welches ist die Berechnungsbasis Ihres Schadens?

Bitte kopieren Sie sich die nötigen Unterlagen und beantworten Sie die Fragen in unserem Ermächtigungsformular.

3. Schritt: Eingabe / Versand
  • Um tätig werden zu können, benötigen wir Ihr schriftliches Einverständnis, dass die Bank dem Bankenombudsman Auskunft geben darf.
  • Füllen Sie das Ermächtigungsformular aus.
  • Sie haben noch Fragen? Dann rufen Sie uns an.
    Telefon 08.30 - 11.30 Uhr:
    +41 43 266 14 14 Deutsch / English
    +41 21 311 29 83 Français / Italiano

  • Versand per Post an:
    Schweizerischer Bankenombudsman
    Bahnhofplatz 9
    Postfach
    CH-8021 Zürich

  • oder

  • Versand per E-Mail: bevor Sie das Dossier per E-Mail senden, bitte alle obigen relevanten Unterlagen zuerst einscannen und erst anschliessend hier hochladen: E-Mail Versand
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Weitere Informationen

Ein Grossteil der Kunden sucht zunächst Rat am Telefon. Die meisten dieser Anfragen können direkt erledigt werden. Es wird ein Sachverhalt oder eine unverständliche Vorgehensweise erklärt. Für schwierigere Fälle soll der Kunde sein Dossier einreichen. Meistens holt der Ombudsman bei der Bank eine ergänzende Stellungnahme ein, um sich ein möglichst umfassendes und objektives Urteil bilden zu können.

Um zu einem Lösungsvorschlag zu gelangen, kann der Bankenombudsman alles unternehmen, was ihm zu einer freien, eigenen Meinungsbildung erforderlich scheint. Dazu kann er auch bei einer Bank Akten und Auskünfte einholen.

Einschränkungen

Der Bankenombudsman kann die Banken in geschäfts- und tarifpolitischen Fragen nicht beeinflussen. Es ist ihm also z.B. verwehrt, Kreditentscheide in Frage zu stellen oder einen Gebührentarif für Dienstleistungen zu beanstanden.

Es kann auch vorkommen, dass ein bestimmter Fall sich nicht für das Ombudsverfahren eignet und der Bankenombudsman den Kunden auffordert, direkt die ordentlichen Gerichte anzurufen.

Zudem erklärt sich der Bankenombudsman unzuständig für abstrakte Rechts- und Wirtschaftsfragen und erstellt keine Gutachten.

Fristen/Verjährung

Das Ombudsverfahren beansprucht in der Regel ein bis zwei Monate. Einfachere Fälle können auch in kürzerer Frist behandelt werden. Bei zunehmender Komplexität kann ein Verfahren länger dauern.

Die Intervention des Kunden beim Bankenombudsman unterbricht den Lauf der normalen rechtlichen Fristen (Verjährung etc.) nicht.

Das Verfahren in Kürze